Martin Kasper
PONG

13.02. – 13.03. 2016

Martin Kasper malt den Übergang. Seine Bilder zeigen Räume. Leere Räume. Genauer: sie erinnern uns an Räume.

Martin Kasper ist ein Könner im Umgang mit Farben, ein Trickspieler beim Setzen von Linien und ein heimlicher Lügner beim Darstellen der Realität. Genaues Sehen wird vom Betrachter eingefordert. Das Eintauchen in Kaspars Bilder kann zur Sucht werden, beim Versuch die Unstimmigkeiten und die Atmosphäre eines Raums zu erfassen.

Eine zarte Melancholie verdunstet. Eine Anspielung auf Veränderung. Ein Epochenwechsel ist angesagt. Die Zeit scheint still zu stehen und ruft nach Neubeginn. Erstmals fügen sich in seine menschenleeren Bilder menschliche Schatten ein. Ist es eine Spiegelung?

Nach 2007 ist dies die zweite Einzelausstellung mit Martin Kasper im Haus der Kunst St. Josef.


 
Martin Kasper paints transitions. His paintings show rooms. Empty rooms. Or more precisely: they remind us of rooms.

Martin Kasper is a dab hand when it comes to colors; a conjurer in positioning lines and a secret deceiver in representing reality. Observers are required to look closely. Immersing yourself in Kaspar’s paintings can become addictive when attempting to comprehend the discrepancies and atmosphere of a room.

A gentle melancholy evaporates. An allusion to change. A change of epochs is on the cards. Time seems to stand still and calls for a new beginning. For the first time, human shadows blend themselves into his uninhabited paintings. Is it a reflection?

Following on from 2007, this is the second solo exhibition with Martin Kaspar in the Haus der Kunst St. Josef.