MS Bastian Isabel L
Bastokalypse

16.01. – 20.02. 2011

Die Bastokalypse

Die biblische Apokalypse – die geheime Offenbarung des Johannes – hat als Erzählung vom Weltende und Weltgericht seit Jahrhunderten die Fantasie von Malern und Zeichnern angeregt. In diese Tradition schreibt sich das figurativ-expressive Monumentalwerk Bastokalypse von M.S. Bastian und Isabelle L. ein. Es ist ein Bilderreigen des Entsetzens, der voller Anspielungen an die Kunstgeschichte steckt: Picassos Guernica, Munchs Schrei oder die Maus-Zeichnungen Art Spiegelmans sind beispielsweise zu finden.

Die Bastokalypse – der Titel ist ein Wortspiel aus Apokalypse und dem Namen Bastian – vereint die verschiedensten Motive des Unheils: Jahrtausendealte Mythologien und Schreckensszenarien der Moderne sind ebenso zu finden wie Szenen aus Graphic Novels und der Trivialkunst, auch Bilder des täglichen Grauens, wie sie in den Medien aufscheinen. 32 schwarzweisse Gemälde auf Leinwand in der Grösse von 1 x 1,60 Meter ergeben einen monumentalen Bildstreifen von 51,2 Metern Länge.